Zum sicheren Schutz gegen Überlastung unserer Schwingungsisolatoren
wurde das Gehäuse so konstruiert, dass die zu lagernden Aggregate
beim Überschreiten der höchstzulässigen Belastung auf dem Rand
der Gehäuse aufsitzen. Beim Einsatz der Isolatoren muss selbstverständlich
geprüft werden, ob sie unter den angenommenen Betriebsbedingungen noch
frei schwingen können, wobei auch die Fälle kurzzeitiger
Überbelastung mit einbezogen werden sollten.
Bekanntlich ergeben sich bei Gummi und gummiähnlichen Materialien
unter Betriebsbedingungen, also unter dem Einfluss dynamischer
Wechsellasten, höhere Federkennwerte als unter statischen Bedingungen.
Um Resonanzfreiheit und einen guten Wirkungsgrad der Schwingungsisolierung
zu gewährleisten, sollte die tiefste Frequenz der vorhandenen
Erregerkräfte mindestens 3- bis 5-mal über der angegebenen Eigenfrequenz
des Schwingungssystems liegen.
Bei periodischen stoßartigen Belastungen, wie beispielsweise
bei Pressen, kann das Schwingungssystem gegenüber der Stoßfolge
(Hubzahl) hochabgestimmt und gegenüber dem Frequenzspektrum
(Stoßspektrum) des Einzelhubes tiefabgestimmt sein. In horizontaler
Richtung haben die Gummirundfedern näherungsweise die Hälfte
der vertikalen Federsteife.
Für den Fall, dass Sie bei ihrem Projekt von den angeführten
Belastungsbereichen abweichen wollen, empfehlen wir Ihnen eine
Beratung mit uns, um die im Betriebsfall zu erwartenden Eigenfrequenzen
richtig abschätzen zu können.